Untergang?

Wegen des Krieges haben überall viele Menschen Angst.
Jemand fragte mich: Ob der Untergang der Menschheit gekommen ist?

Ich glaube nicht, dass die Menschheit so schnell untergeht.

Die Menschheit entwickelt sich weiter. Die revolutionären Entwicklungen in den KI-Bereichen, könnten eine fortschrittliche Etappe der Menschheit sein, wenn sie auf ethische, tugendhafte und moralische Weise betrieben werden.

Durch diese Entwicklungen werden Menschen, die mit sich selbst nichts anfangen wollen, immer mehr Probleme haben. Für Menschen, die ihre Selbsterkenntnisse haben, ist jede Art von KI nützliche Technik.

Menschen sind und bleiben unersetzlich.

Wenn wir das Schicksal der Menschheit in die eigenen Hände nehmen möchten, müssen und sollen wir mit der Bildung beginnen. Wenn wir damit anfangen, müssen wir in moralische und würdige Lehrkräfte investieren, nicht nur in die Hardware. Deswegen habe ich meine Gedanken in der Urvitalogie zusammengestellt.

Ja, ich meine, dass es wichtig ist, mehr geistige Weisheit und gesunde Erkenntnisse (Kognitionen) in das Bildungssystem fließen zu lassen, damit die jungen Menschen die Möglichkeit haben ihr Potential und ihre Begabung zu entdecken. Jüngere Generationen sind und bleiben die Zukunft der Menschheit. Es ist Zeit, dass die Menschen weltweit ihre Schwerpunkte auf die Erziehung und Bildung verlegen, nicht die Wirtschaft immer in den Vordergrund stellen. Diese Zeit wird kommen. Es bedeutet nicht, dass die Wirtschaft unwichtig wäre.

Die Erde ist die gemeinsame Heimat der Menschen, es gibt für mich keine Grenzen. Die Grenzen dienen dazu, dass die Unwürdigkeit und Respektlosigkeit des Menschen abgegrenzt werden.

Die Menschheit hat viele revolutionäre Etappen erlebt, welche von Menschen selbst getrieben wurden. Sie hat alles überlebt. Es kommt nur darauf an, ob die Erde alles ertragen kann, was die Menschen ihr zufügen. Die Existenz der Erde ist die wichtige Voraussetzung der Menschheit. Wenn die Erde sich der Menschheit nicht mehr als Heimat zur Verfügung stellen kann, dann wird alles ganz anderes aussehen. 

Es ist wichtig, dass wir diese zwei Begriffe „Mensch“ und „Menschheit“ unterscheiden. Natürlich geht die Menschheit irgendwann auch zu Grunde. Das werden wir als Menschen nicht so erleben, wie wir uns vorstellen können. Manche haben vor tausenden Jahren behaupteten, dass der Untergang gekommen wäre.

Es gibt Menschen, die haben als Jugend viel Angst um ihre Zukunft gehabt. Heute leben sie in ihrer damaligen Zukunft, manche von ihnen haben immer noch ihre Angst, manche haben jetzt mehr Gelassenheit. Der Mensch ist das größte Geheimnis und faszinierendste Wunder.

Deswegen ist jeder selbst sein eigenes Projekt in seinem Leben, spätestens wenn er in der Lage ist bei anderen Projekten mitzuwirken oder andere Projekte zu planen.

Natürlich gibt es das Gesetz: Was entstanden ist, wird auch vergehen.

Aber wenn es um die Menschheit geht, liegt dieses Gesetz weit über unseren Vorstellungen. Dafür ist unser Leben zu kurz. Dafür sind wir als eine Generation der Menschheit auch zu klein.

Nichtsdestotrotz wird unser kurzes Leben ausreichen, um unsere Anwesenheit auf der Erde angenehm zu gestalten, wenn wir:

  • das Menschsein verstehen,
  • die Menschlichkeit ausleben,
  • die Menschenwürde bewahren,
  • das Menschenwesen kennenlernen,
  • den Moralkodex in uns erkennen.

Wir sind auf die Erde gekommen, um uns selbst als erstes zu verbessern, nicht um andere kostenlos zu kritisieren. Viele von uns leben ihr eigenes Leben nicht, versuchen stets andere zu manipulieren.

Menschen, die mit sich selbst angenehm umgehen, verhalten sich anderen gegenüber auch angenehm. Der Umgang mit sich selbst entscheidet den Umgang mit anderen. Viele Menschen sind oft unzufrieden mit ihren Mitmenschen, weil sie mit sich selbst nichts anfangen können und fühlen oft, dass sie von anderen ungerecht behandelt werden.

Wie jemand sich fühlt, in seiner Wirklichkeit. Dies hat mit anderen nur bedingt zu tun.

Wenn ihr darüber nachdenkt, werdet ihr feststellen, dass Menschen, die ihre Mitmenschen gerne kritisieren, meistens Probleme mit sich selbst haben.

Das Leben ermöglicht uns tagtäglich unser Leben erneut zu gestalten. Viele von uns nutzen die Möglichkeit nicht. Sie wiederholen nur ihre Tage und Jahre, beschweren sich noch, dass das Leben so hart ist oder, dass die Zeit zu schnell vergeht.

Lasst uns mit uns selbst anfangen, lasst uns mit unseren Lebensaufgaben beginnen,
nach ein paar Wochen, schauen wir, wie weit wir kommen.

Auch wenn die Menschheit untergehen würde, hat jeder die Möglichkeit sich selbst und seine Welten zu verbessern.

Falls es irgendwann so weit ist, sind wir auch bereit uns mit Freude von der Erde zu verabschieden. Aber solange wir noch auf der Erde sind, lass uns die Gelegenheit nutzen, um uns selbst zu entwickeln und zu kultivieren. Die Kultivierung eines Menschen ist ein immerwährender Prozess.  

Durch vielfältigen Medienkanäle sind wir heute mit ausreichenden Informationen versorgt. Um diese überfluteten, nachgereichten Informationen schnell zu verarbeiten, nenne ich euch gerne meine Methode. Wenn ich etwas Schreckliches oder Negativwirkendes höre, brauche ich kurze Zeit darüber nachzudenken, ich stelle mir folgende Fragen:

  • Bin ich der Verursacher?
  • Bin ich der Verantwortliche?
  • Wie wirkt es auf mein Leben?
  • Was kann ich dafür oder dagegen tun?

Wenn ich ein bisschen mitwirken kann, überlege ich gleich, wie ich es am besten machen kann.
Wenn ich nichts dagegen tun kann, vertraue ich den Zuständigen, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen ihre Aufgaben erledigen und ihre Verantwortungen übernehmen.

Diese Art habe ich von alten Kanzler Helmut Schmidt gelernt. Als er gefragt wurde, warum er die Chinesen wegen der Menschenrechte nicht kritisierte, antwortete er: Warum soll ich? Bin ich der Lehrmeister für sie? …

Es ist vielen von uns auch bekannt, dass manche Zuständige nicht die entsprechenden Fähigkeiten besitzen. Vielleicht wachsen sie mit der Zeit durch ihre Aufgaben. Gefährlich ist dann, wenn sie nicht bereit sind sich zu verbessern, sondern sich wie ein Elefant im Porzellanladen verhalten. Auch bei solchen dürfen wir hoffen, dass sie sich irgendwann verbessern könnten. Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft. Mit dieser Haltung kommen wir am besten zurecht, bevor alles kaputt geht.

Ganz wichtig ist, dass jeder seine Aufgaben erkennt und übernimmt.

Möge jeder die Klarheit in seinem Leben gewinnen, um einen kleinen oder großen Beitrag zur Verbesserung der Menschheit leisten zu können.

Nur so viel für heute.

Eure Lian