Eine Stimme aus tiefem Herzen

„Danke für die Begegnung“

Für alle Menschen, mit denen mich das Leben auf seine Weise verbunden hat.

Wann und wo auch immer — wir sind uns begegnet oder begegnen uns gerade in einer anderen Form. Für jede Begegnung bewahre ich tiefe Dankbarkeit und eine stille, verborgene Freude in meinem Herzen.

Es ist mir bekannt, dass ich anderen nicht viel geben kann. Doch in meinem Herzen lebt immer dieser einfache, aufrichtige Wunsch: „Möge jeder Mensch zu seinem besten und wahrhaftigsten Selbst werden.“

Jede Begegnung ist etwas, das ein Leben lang im Inneren bleibt.

Wir müssen sie nicht bewerten, noch weniger von Schuld oder Versäumnis sprechen — wir wollen nur der Begegnung gerecht werden, ihr einen Sinn und einen Wert verleihen.

Unsere Anwesenheit auf der Erde ist beschränkt. Es lohnt sich zu versuchen andere zu verstehen. Jede Begegnung bringt Botschaften, die wir brauchen. 

Die Fülle meines Lebens ist gewachsen, weil es ein „Du“ und ein „Ihr“ in meinem Leben gab und gibt.

Wenn mein Blick den blauen Himmel und die weißen Wolken berührt, sende ich euch erneut meine aufrichtigste Botschaft: „Werdet der Mensch, den ihr selbst am meisten respektiert und mit eurem Herzen liebt.“

Mit dem Eintritt ins 21. Jahrhundert stehen wir nicht mehr zuerst den äußeren Herausforderungen gegenüber, sondern der Aufgabe, uns selbst wiederzufinden, unsere Innenwelt zu gestalten. Neben Gedankenwelt und Gefühlswelt haben wir noch unsere Herzenswelt.

Daher ist das 21. Jahrhundert eine Herzepoche, in der die Herzkultur sich entwickelt. Dieser Entwicklungsprozess führt uns Menschen zu unserem Wesenspotential. Womit jeder die Möglichkeit hat, sich innerlich zu entfalten und zu entspannen, zu seinem Echtsein zu werden.

So entsteht die Herzkultur in dieser Herzepoche.

Die Welt des menschlichen Herzens ist wahrhaftig reich, jedoch noch nicht intensiv erforscht. Dort liegt unsere Energiequelle, auch unsere versiegelte Schatztruhe. Es ist Zeit die Versieglungen abzubauen, den Weg freizumachen und zu gehen, um dieses sowohl bekannte als auch fremde Gebiet mit Bewusstheit zu besuchen und zu berühren. Es ist uns bekannt, weil wir jeden Tag damit konfrontiert sind. Es ist uns fremd, weil wir es mit unserer Sprache nicht immer genau beschreiben können. Dafür haben wir unsere Wahrnehmungsfähigkeit.


„Wenn es um euer Selbstwerden geht, kann niemand euch das Wasser reichen“.

„Wenn das Herz seinem Weg folgt, bleibt kein Ort trostlos.“

„Danke für die Begegnung“

So spricht mein Herz nach jeder Begegnung.

Eure Lian